Krebsvorsorge (Kehlkopfkrebsvorsorge)

Die Früherkennung von Tumorerkrankungen spielt eine wichtige Rolle, da Veränderungen im Bereich des Kehlkopfes und der oberen Atemwege in frühen Stadien häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden verursachen. Eine HNO-ärztliche Kehlkopfkrebsvorsorge kann helfen, auffällige Schleimhautveränderungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls weitere diagnostische Schritte einzuleiten.

Die Untersuchung richtet sich insbesondere an Menschen mit einem erhöhten Risikoprofil. Hierzu zählen vor allem Raucherinnen und Raucher, ehemalige Raucher, Personen mit regelmäßigem Alkoholkonsum sowie Menschen, die beruflich Schadstoffen oder Stäuben ausgesetzt sind. Auch bei anhaltender Heiserkeit, Schluckbeschwerden, einem Fremdkörpergefühl im Hals oder anderen unklaren Beschwerden kann eine HNO-ärztliche Untersuchung sinnvoll sein.

Im Rahmen der Vorsorge werden Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf sorgfältig untersucht. Je nach Fragestellung erfolgt zusätzlich eine schmerzfreie Kehlkopfspiegelung mittels flexibler oder starrer Endoskopie, um auch schwer einsehbare Bereiche zuverlässig beurteilen zu können.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Kehlkopfkrebsvorsorge nicht um eine gesetzlich vorgesehene Krebsfrüherkennungsuntersuchung handelt. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen und sind daher als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vom Patienten selbst zu tragen. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten je nach individuellem Tarif.

Gerne beraten wir Sie persönlich, ob eine Kehlkopfkrebsvorsorge in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist und welcher Untersuchungsumfang empfohlen wird.